Da wir die meiste Zeit in Innenräumen verbringen, ist ein gesundes Raumklima umso wichtiger.Paneele aus natürlicher Schafwolle verbinden Akustiklösungen mit einem gesünderen Raumklima – ideal für alle Bereiche, in denen Menschen entspannen, schlafen oder auch arbeiten.

Die Designpaneele setzen auf ein Material mit Geschichte und Zukunft: Schafschurwolle. Ihre offenporige Struktur absorbiert Schall, gleicht Feuchtigkeit aus, bindet Gerüche und filtert Schadstoffe wie Formaldehyd aus der Raumluft. Ihre Filzoberfläche bringt diese Eigenschaften auf elegante Weise in architektonische Kontexte und steht zugleich für einen bewussten Umgang mit Ressourcen. Neben Decken- und Wandpaneelen gibt es Raumtrenner oder Stellwände sowie mobile Möbel- und Tischaufsätze, die sich werkzeuglos montieren und flexibel versetzen lassen.
Natürlicher Schutz
Die natürliche Kraft der Schafwolle liegt in ihrer einzigartigen Struktur: Ihre Fasern bestehen aus Keratin, einem Protein, das Schadstoffe wie Formaldehyd und Schwefeldioxid rückstandsfrei abbaut. Studien zeigen, dass ein Quadratmeter Wollfilz innerhalb von 24 Stunden bis zu 98 Prozent des Formaldehyds aus der Luft entfernen kann. Darüber hinaus reagiert Wolle mit Geruchsmolekülen, die in der Faser gebunden werden, was für eine dauerhaft angenehme Luftqualität sorgt. Durch ihre offenporige Struktur kann Wolle Feuchtigkeit effektiv regulieren, indem sie überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt und bei trockener Luft wieder abgibt. Gleichzeitig tragen die isolierenden Eigenschaften der Wolle dazu bei, Temperaturschwankungen auszugleichen.
Swisswool: Nachhaltigkeit beginnt beim Rohstoff
Die Akustikpaneele «Woopies» werden aus regionaler Schweizer Schafwolle gefertigt, die unter dem Label Swisswool an 20 eigens eingerichteten Ankaufstellen direkt von den Landwirten erworben wird. Dieses System gewährleistet kurze Transportwege und eine vollständige Rückverfolgbarkeit. Der Zero-Waste-Ansatz beginnt bereits bei den Wollankaufstellen: Jede Wollqualität wird direkt von den Schafbauern übernommen, und selbst kleinste Reste werden sinnvoll weiterverwendet, zum Beispiel als gepresste Düngerpellets. Dies unterstreicht die nachhaltige Herstellung zusätzlich.


Mehr Ideen zum Bauen, Wohnen, Haus und Garten gibt es in der Ausgabe 2/26 vom Magazin DAS EINFAMILIENHAUS.
Text: Hannah Franziska Krautwald
aus dem Magazin: Das Einfamilienhaus, Zeitschrift Nr. 2/2026